Bergung eines historischen Schiffwracks (17.Jhd.)

Fast könnte man meinen Störtebeker, der berühmte Freibeuter der Ostsee sei wiederauferstanden oder möchte zumindest an frühere Zeiten erinnern.

Anlässlich der Verlegung der Erdgas Pipeline zwischen Russland und Deutschland wird ein historisches Schiffswrack aus dem Jahre 1685 geborgen. Das 15 Meter lange Schiff, welches mit Greifswalder Holz gebaut wurde, ist Bestandteil einer Schiffsbarriere aus Wracks, die die Schweden im Jahr 1715 versenkten, um den Greifswalder Bodden südlich der Halbinsel Mönchgut zu sperren.

20 Schiffe wurden damals mittels Ballaststeinen versenkt. Im Jahr 1996 erlangte man durch Luftbilder erstmals Kenntnis von den Wracks, die sich in nur 3 bis 4 Metern Wasertiefe befinden.

Auch wurde bereits eine Kettenkugel geborgen, mit der man in die Takelage feindlicher Schiffe schoss, um diese manöverierunfähig zu machen.

Schauen Sie doch mal auf unsere Rügenkarte, um sich eine Vorstellung von den geographischen Gegebenheiten Rügens zu machen. Der südlichste Zipfel der Halbinsel Mönchgut ist das Örtchen Thiessow.

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